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Hygienemanagement immer teurer, aber Reinigung in Praxen soll günstig sein

München – Auch in Einrichtungen des Ambulanten Operierens sind stetig steigende Anforderungen an die Hygiene nicht zum Nulltarif zu haben.
Der geforderte Betrag ergibt sich aus einem aktuellen Gutachten, das der BAO-Fachreferent für Hygiene, der niedergelassene Chirurg Dr. Rainer Woischke aus Kulmbach, erstellt hat. In dem 89-seitigen Dokument zeigt Dr. Woischke akribisch auf, welche zusätzlichen Hygieneauflagen seit 2005 hinzugekommen sind, welche Investitionen sie in den Praxen erfordern und wie viel Arbeitskraft sie in den Praxen binden. So ist der zusätzliche Personalaufwand der größte Kostentreiber in Sachen Hygiene: „In einer durchschnittlichen OP-Praxis mit etwa 1.000 Eingriffen pro Jahr ist eine Medizinische Fachangestellte gut sieben Stunden am Tag nur mit Hygienemaßnahmen und deren Dokumentation beschäftigt“, erläuterte Dr. Neumann und betonte: „Im Interesse unserer Patienten stellen wir ambulanten Operateure und Anästhesisten uns selbstverständlich den neuen Herausforderungen beim Hygienemanagement. Doch ebenso wie die Krankenhäuser brauchen wir hierfür eine solide finanzielle Grundlage.“ Mit dem nun vorgelegten Hygienegutachten will der BAO seiner Forderung nach einem Hygienezuschlag bei Kostenträgern und Selbstverwaltung Nachdruck verleihen.(Bundesverband Ambulantes Operieren BAO vom 09.07.2015)

Lesen Sie hier den ganzen Bericht über die immer weiter steigenden Preise in der Gebäudereinigung München:

http://www.gesundheit-adhoc.de/bao-gutachten-hygieneauflagen-erfordern-einen-zuschlag-von-55-euro-pro-op.html